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Gewalt und Gewaltbereitschaft sind Schlüsselbegriffe unseres täglichen Lebens. Jeden Tag kann man in den Medien und auch im Alltag, Gewalt und Gewaltbereitschaft in Form von Aggressionen sehen oder am eigenen Leib erfahren. Denken wir nur an die ständige Präsenz von Gewalttaten in den Nachrichten, oder die schrecklichen Ereignisse der letzten Jahre in deutschen und amerikanischen Schulen. 
VHF-Mitglieder wissen jedoch, gewaltbereite Verhaltensweisen müssen nicht erst im Ausland gesucht werden. Gleiche Feststellungen werden Sie auch vor Ihrer Haustüre machen müssen oder werden Ihnen durch Ihre Mitarbeitenden in Ihrem Betrieb geschildert. Wir haben wohl kein bäderspezifisches Problem, wir haben aber ein gesellschaftliches Problem. 
Die Gewalt, die von Jugendlichen ausgeht, ist ein Abbild jener Gewaltanwendung, die täglich in der Gesamtgesellschaft beobachtet werden kann und da unsere Besucher als Querschnitt der Gesellschaft bezeichnet werden können, äussert sich die neue Dimension von Gewalt und Gewaltbereitschaft auch bei Ihnen, in Ihrem Bad, auf Ihrer Kunsteisbahn. Gewalt und Gewaltbereitschaft sind komplexe soziale Verhaltensweisen, die offensichtlich nicht jeder an den Tag legt. Gewaltbereite Menschen müssen sich dieses Verhalten irgendwie angeeignet, also gelernt haben. Die Ursachenforschung überlassen wir jedoch gerne klügeren Köpfen. Den Umgang mit Gewalt jedoch können wir trainieren. Haben Ihre Mitarbeitenden das Rüstzeug? Wir bieten Ihnen mit unseren neuen Workshops Lösungs-ansätze.

Die perfekteste Infrastruktur, die wundervollste Ambiance, nützen wenig, wenn sich die Gäste schlecht behandelt fühlen. Hallen- und Freibäder - und diese Selbstverständlichkeit geht leider oft in der Alltagshektik unter - sind Dienstleistungsbetriebe - und in ihnen ist der Kunde König. Eine Majestät, die zugegebenermassen nicht immer leicht zu behandeln ist, die schwierig, ungerecht, aufsässig und gar aggressiv in Erscheinung treten kann. Insbesondere dann, wenn sie eine Reklamation vorzubringen hat. Und, um bei diesem Beispiel zu bleiben, Reklamationen sind unvermeidlich. Anlagen sind so wenig vollkommen und fehlerlos wie es die Menschen sind, die in ihnen arbeiten, die in ihnen Erholung suchen und ihre Freizeit verbringen wollen. Und wo sich Menschen in grosser Zahl einfinden, sind auch kleinere Konflikte und manchmal auch grössere nicht zu vermeiden. Verhindern lassen sich Reibereien, Unzufriedenheit und Ärger nicht. Entscheidend ist jedoch, wie ein Betriebsleiter, ein Bademeister, eine Kassenfrau oder ein Restaurantangestellter damit umgehen kann. Eine Beschwerde etwa muss nicht dazu führen, dass der Badegast zornerfüllt und mit hochrotem Kopf die Anlage verlässt - und womöglich niemals wiederkommt. Eine Reklamation, ein auf den ersten Blick vielleicht ärgerliches Anliegen, kann vielmehr in eine positive Richtung umgemünzt und zu einer eigentlichen Werbung für das Bad gemacht werden. Eine Reklamation kann dazu führen, dass ein Gast nicht verloren, sondern erst recht gewonnen wird.

Solche Methoden und Techniken der positiven Umsetzung werden in den Lehrgängen des VHF vermittelt. Und sie sprechen nicht nur das obere Kader an, sondern vor allem auch die Menschen an der «Front», die Menschen, die am direktesten mit dem Besucher Umgang pflegen und auch am ehesten seinen Unmut, oder eben seine Zufriedenheit, zu spüren bekommen. Der zwischen-menschliche Bereich kann nicht hoch genug bewertet werden, denn er bestimmt das Image einer Anlage wesentlich mit; aber auch er muss, wie anderes, gelernt werden, um sich fruchtbar auszuwirken. Daher ist zu hoffen, dass möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Badeanlagen und selbstverständlich auch Kunsteisbahnen der GSK, vom Betriebsleiter bis zur Kassenfrau, das neuste Angebot des VHF und der GSK benützen. Die nächste Saison kommt bestimmt - und mit ihr viele Gelegenheiten, das Bild einer Anlage positiv (oder negativ) zu bestimmen.

 

 

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